Die 5G Bereiche wurde Mitte 2019 versteigert und derzeit werden die ersten 5G Netze in Deutschland aufgebaut. Die Netzbetreiber bieten dazu bereits die ersten Tarife im 5G Bereich und man kann jetzt bereits sagen, dass dies die schnellsten Handytarife auf dem deutschen Markt sind. Allerdings ist die Auswahl von 5G Angeboten und Anbieter derzeit noch sehr begrenzt: außer Telekom und Vodafone at noch kein anderes Unternehmen passende Handy-Flatrates gestartet. Dazu zahlt man noch recht viel für diese Tarif – im Discountbereich gibt es aktuell noch gar keine Angebote.

5G Tarife und Handyflatrates im Vergleich

Tarife Auswahl
Anbieter-Suche

Gespräche

(in Minuten)

SMS

(Stück)

Internet

(in Megabyte)


Netz:


VoLTE

Prepaid/Postpaid

eSIM- Anbieter

Internet-Speed:


LTEmax

Mindest-Laufzeit

WLAN Call



27.49€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 4GB 500Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Vodafone Netz
24
Monat/e
Laufzeit
12 Monate nur 34.99 Euro/Monat, einen Pass gratis dazu

34.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 12GB 500Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Vodafone Netz
24
Monat/e
Laufzeit
Aktion: 12 Monate nur 24.99 Euro zahlen, Volumen kann einen Monat mitgenommen werden

42.49€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 24GB 500Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Vodafone Netz
24
Monat/e
Laufzeit
12 Monate nur 29.99 Euro, einen Pass gratis, Volumen kann einen Monat mitgenommen werden

49.95€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 12GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Telekom (D1) Netz
24
Monat/e
Laufzeit
3 Monate nur 19.95 Euro,, Hotspot Flat,

59.95€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 24GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Telekom (D1) Netz
24
Monat/e
Laufzeit
Hotspot Flat

84.95€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: unlimit. 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Telekom (D1) Netz
24
Monat/e
Laufzeit
Hotspot Flat, unbegrenztes Datenvolumen, 3 Monate nur 19.95 Euro
Es werden aus Gründen der Übersichtlichkeit nur die 30 besten und günstigen Tarife dargestellt. Ist Ihr Wunschanbieter nicht mit dabei besteht die Möglichkeit mit anderen Suchparametern den Mobilfunk Tarife Vergleich zu erweitern.

5G Netzabfrage nach Anbieter

Eplus gibt es als Netzbetreiber nicht mehr, dieses Netz wurde mit O2 fusioniert.

Aktueller Stand ist dabei (im Oktober 2019): Sowohl die Telekom als auch Vodafone haben die passenden ersten 5G Netze gestartet und auch die eigenen Tarife auf 5G aufgerüstet. Sowohl bei MagentaMobil der Telekom als auch bei den Vodafone RED Verträgen ist 5G Nutzung kostenlos mit dabei. Wann die anderen Anbieter nachziehen werden, ist bislang noch offen.

Diese geringe Auswahl hat noch einen weiteren Nachteil: es gibt derzeit 5G Angebote nur mit langer Laufzeit. Man muss sich also mindestens 24 Monate an einen Anbieter binden und hat eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Handytarife mit kürzeren Laufzeiten und flexibleren Kündigungsmöglichkeiten gibt es derzeit leider noch nicht. Das ist vor allem dann ein Problem, wenn man 5G Geschwindigkeiten nur testen möchte – das ist derzeit nur mit relativ hohem Aufwand möglich.

5G Vorteile im Überblick

Wer zu 5G Tarifen und Flatrates wechseln will, sollte wissen, was es für Vorteile hat, diesen neuen Netzstandard zu nutzen:

  • schneller Verbindung: Die Geschwindigkeiten für die mobile Datenübertragungen werden durch 5G deutlich gesteigert und mit dieser Technik können Geschwindigkeit im Gigabit-Bereich erreicht werden. Damit werden in Zukunft ganz neue Anwendungen im mobilen Bereich möglich.
  • schnellerer Verbindungsaufbau:  Die Latenzen liegen bei 5G niedriger als bei LTE und sollen bei 5 Millisenkungen liegen. Auf diese Weise können Verbindungen noch schneller aufgebaut werden. Die Datenübertragung startet damit schneller und auch damit wird die Geschwindigkeit beim Surfen erhöht.
  • mehr Geräte gleichzeitig aktiv: 5G ist dafür ausgelegt wesentlich mehr Endgeräte gleichzeitig aktiv halten zu können. Damit wird es möglich, mit vergleichbarer Infrastruktur deutlich mehr Handys und Smartphones oder auch IoT Geräte in einer Funkzelle zu verbinden.
  • billiger zu betreiben: Der Energieverbrauch von 5G Funkzellen soll bei einem Bruchteil der aktuellen Werte liegen. Damit lassen sich 5G Bereich kostengünstiger betreiben – das ist natürlich vor allem für die Netzbetreiber interessant.

Wer sich noch mehr für die Technik interessiert, findet hier bei der Telekom mehr Details zu einer 5G Antenne im Speziellen.

Prinzipiell muss man allerdings sagen, dass die Vorteile gerade für Endkunden derzeit noch vergleichsweise gering sind. Auch die hohen Übertragungsraten machen sich im praktischen Einsatz kaum bemerkbar, da nur selten wirklich so viel Datenvolumen übertragen wird, dass diese Geschwindigkeiten einen Rolle spielen würden. Konkrete 5G Anwendungen, die sich über LTE nicht nutzen lassen, gibt es im Privatkunden-Bereich bisher auch noch nicht. 5G ist zum aktuellen Zeitpunkt daher vor allem für Technik-Fans interessant.

Für die Nutzung ist allerdings neben einem passenden Tarif und dem richtigen Netz auch ein Smartphone notwendig, dass 5G bereits unterstützt. Derzeit gibt es auf dem Markt nur wenige Modelle, die dies tatsächlich können und in der Regel sind es die Premiumgeräte, die 5G Anbindung haben. Man muss daher neben dem Tarif auch für die Smartphones richtig tief in die Tasche greifen, um 5G Verbindungen nutzen zu können. Man kann allerdings davon ausgehen, dass im Laufe der nächsten Jahre immer mehr 5G Smartphones auf den Markt kommen werden und dass auch die Preise sinken werden. Bis es 5G Geräte im Einsteiger-Bereich gibt, dürfte aber wohl noch einige Zeit vergehen.

Benötigt man neue APN Einstellungen für das 5G Netz?

APN Einstellungen sind die Zugangsdaten für das mobile Datennetz des jeweiligen Anbieters und damit eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung des mobilen Internets. In der Regel werden diese Daten direkt vom Anbieter direkt nach dem Einlegen der Simkarte aufs Handy geladen ohne dass die Nutzer etwas machen müssten.

Das 5G Netz nutzt dabei die gleichen APN Daten wie die anderen Netze des jeweiligen Anbieters. Man benötigt also für die Nutzung von 5G keine neue Zugangsdaten und muss auch keine Änderungen vornehmen.

Video: 5G kurz erklärt

5G bei 1&1 United Internet – das plant der neue 5G Netzbetreiber

Bei der Versteigerung der 5G Netzbereiche hat neben Telekom, Vodafone und O2 auch 1&1 United Internet mitgesteigert. Das Unternehmen hat auch eine ganze Reihe von Frequenzbändern für 5G ersteigert und plant daher, ein eigenes Netz in diesem Bereich aufzubauen. Das bedeutet, dass es in absehbarer Zeit einen neuen 4. Netzbetreiber auf dem deutschen Markt geben wird.

Allerdings ist zumindest kurzfristig in diesem Bereich noch nichts geplant. Das Unternehmen rechnet damit, dass man wohl erst 2021 mit dem Netzausbau im 5G Bereich beginnen wird und auch erst dann werden wohl passende 5G Tarife und Handy Flatrates angeboten werden. Es ist daher auch noch nicht klar, wie genau die zukünftigen Tarifen aussehen werden. Allerdings orientiert sich 1&1 derzeit preislich immer etwas unter den Angeboten der Netzbetreiber – das wird man sicher auch bei 5G so fortsetzen.

5G Nachteile – gibt es gesundheitsschädliche Auswirkungen?

Im Zusammenhang mit dem 5G Aufbau und Ausbau gibt es immer wieder auch Bedenken hinsichtlich der Auswirkung auf die Gesundheit. Dabei gelten auch für 5G die bekannten Grenzwerte für die Belastung der Bevölkerung.

Das Bundesamt für Strahlenschutz geht davon aus, dass die aktuellen Grenzwerte auch mit 5G sicher sind:

Innerhalb der gültigen Grenzwerte für Mobilfunksendeanlagen und bei Einhaltung der im Rahmen der Produktsicherheit an Mobiltelefone gestellten Anforderungen gibt es demnach keine bestätigten Belege für eine schädigende Wirkung des Mobilfunks.

Es gibt allerdings auch noch Bereiche, in denen keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen, vor allem aufgrund von zusätzlichen 5G Antennen und allgemein den Auswirkungen auf Kinder und im Langezeitbereich.

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages schreibt dazu in einer Auswertung:

Auch nach zahlreichen Untersuchungen zu gesundheitlicher Risiken des Mobilfunks sind die Unsicherheiten hinsichtlich möglicher Gefahren für den Menschen nicht ausgeräumt. Trotz der umfangreichen Untersuchungen konnte bisher kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Mobil-funk und den gesundheitlichen Auswirkungen bestätigt werden. Die zuständigen öffentlichen Stellen sehen weiterhin Forschungsbedarf.

Prinzipiell gilt dies aber für den gesamten Bereich Mobilfunk. Durch die Einführung von 5G hat sich daran recht wenig geändert.

5G und LTE

5G ist die Weiterentwicklung von LTE und baut in Teilen darauf auf, allerdings sind die Standard soweit getrennt, dass man unterschiedliche Technik braucht um die jeweiligen Netze nutzen zu können.

Die Telekom schreibt zu 5G und dessen Abgrenzung zu LTE:

LTE kann im einfachen Betrieb eine Bandbreite bis zu 150 Mbit/s erzeugen. In Städten sind sogar bis zu 300 Mbit/s möglich. Diese Bandbreite ist praktisch für den schnellen Download von größeren Datenmengen. Die Einführung von 5G wird nicht das Ende von LTE bedeuten, sondern eine Weiterentwicklung zusätzlich zum bestehenden Netz. Durch den parallelen Betrieb beider Technologien können zukünftig größere Kapazitäten und schnellere Netzgeschwindigkeiten bedient werden.

Die Trennung zwischen den beiden Netzstandard bedeutet dabei auch, dass Techniken wie VoLTE nicht für 5G gelten. Wenn zukünftig also Gespräche über 5G geführt werden sollen, wird wohl eine neue Technik in diesem Zusammenhang benötigt. Die aktuellen VoLTE Handy Flatrates ermöglichen dies leider noch nicht.

Mittelfristig wird es 5G und LTE nebeneinander geben, denn auch in den nächsten Jahren werden weiterhin vielen Handys und Smartphones auf den Markt kommen, die gar kein 5G können. Daher wird LTE nach wie vor gebraucht um auch diese Geräte mobil verbinden zu können. Die Anbieter bereits sich allerdings darauf vor, 3G nach und nach abzuschalten und diese Frequenzbereiche für 5G zu nutzen.

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