5G Tarife für Smartphones im Überblick – Die 5G Bereiche wurde Mitte 2019 versteigert und derzeit werden die ersten 5G Netze in Deutschland aufgebaut. Die Netzbetreiber bieten dazu bereits die ersten Tarife im 5G Bereich und man kann jetzt bereits sagen, dass dies die schnellsten Handytarife auf dem deutschen Markt sind. Allerdings ist die Auswahl von 5G Angeboten und Anbieter derzeit noch sehr begrenzt: außer Telekom, O2 und Vodafone hben noch keine anderen Unternehmen passende 5G Handy-Flatrates gestartet. Dazu zahlt man noch recht viel für diese Tarif – im Discountbereich gibt es aktuell noch gar keine Angebote. Im Handytarife Vergleich sind 5G Angebote daher nach wie vor die teuersten Angebote, die man bekommen kann und teilweise gleich mit Tarifen ohne Drosselung und unbegrenztem Datenvolumen gekoppelt.

5G Tarife und Angebote im Vergleich

Tarife Auswahl
Anbieter-Suche

Gespräche

(in Minuten)

SMS

(Stück)

Internet

(in Megabyte)


Netz:


VoLTE

Prepaid/Postpaid


eSIM- Anbieter

Internet-Speed:


LTEmax

Mindest-Laufzeit


WLAN Call



8.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 6GB 50Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
keine
Laufzeit
kostenlose Gespräche und SMS in alle Netze

9.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 6GB 500Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Vodafone Netz
1
Monat/e
Laufzeit
+100MB gratis Daten-Volumen per App, 5G kostenlos

14.95€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 5GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Telekom (D1) Netz
keine
Laufzeit
5G gratis dabei, Hotspot Flat ebenfalls gratis

14.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 12GB 50Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
keine
Laufzeit
kostenlose Gespräche und SMS in alle Netze

17.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 18GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
keine
Laufzeit
keine Kosten beim Kauf

19.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 20GB 50Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
keine
Laufzeit
kostenlose Gespräche und SMS in alle Netze

19.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 4GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
24
Monat/e
Laufzeit
+1GB Datenupgrade jedes Jena

20.00€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 20GB 500Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Vodafone Netz
keine
Laufzeit
Allnet Flat + Datenflat inklusive, 5G inklusive

22.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 24GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
keine
Laufzeit
1 GB gratis pro Monat per App

24.95€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 7GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Telekom (D1) Netz
keine
Laufzeit
5G gegen Aufpreis möglich, Hotspot Flat

24.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 40GB 50Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Vodafone Netz
24
Monat/e
Laufzeit
+ 25 € MNP Bonus

24.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 8GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
24
Monat/e
Laufzeit
bis zu 10 Sim, normale Drosselung

29.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 5GB 500Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Vodafone Netz
24
Monat/e
Laufzeit
kein Anschlusspreis und GigaRabatt

29.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 25GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
24
Monat/e
Laufzeit
+5 GB Datenvolumen Upgrade pro Jahr

29.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: unlimit. 3Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
24
Monat/e
Laufzeit
Surfen mit maximal 2MBit/s

29.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 25GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
1
Monat/e
Laufzeit
normale Drosselung

34.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 50GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
24
Monat/e
Laufzeit
bis zu 10 Sim, normale Drosselung

34.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 50GB 225Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
24
Monat/e
Laufzeit
10€ Rabatt
in den ersten 10 Monaten

39.95€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 6GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im Telekom (D1) Netz
24
Monat/e
Laufzeit
Hotspot Flat

39.99€

pro Monat
Gespräche: FLAT
SMS: FLAT
Internet: 70GB 300Mbit/s (5G)
Handy-Tarif im O2 Netz
1
Monat/e
Laufzeit
normale Drosselung
Es werden aus Gründen der Übersichtlichkeit nur die 20 besten und günstigen Tarife dargestellt. Ist Ihr Wunschanbieter nicht mit dabei besteht die Möglichkeit mit anderen Suchparametern den Mobilfunk Tarife Vergleich zu erweitern.

5G Netzabfrage nach Anbieter

Eplus gibt es als Netzbetreiber nicht mehr, dieses Netz wurde mit O2 fusioniert.

Aktueller Stand ist dabei (im März 2022): Sowohl die Telekom als auch Vodafone und O2 haben die passenden ersten 5G Netze gestartet und auch die eigenen Tarife auf 5G aufgerüstet. Bei den MagentaMobil der Telekom als auch bei den Vodafone RED Verträgen ist 5G Nutzung kostenlos mit dabei. O2 hat erst im Oktober 2020 das eigene Netz mt 5G aufgerüstet und damit können mittlerweile auch die O2 Handytarife und auch die O2 Angebote von 1&1 5G nutzen. Der Ausbaustand ist dabei teilweise schon sehr gut, eine wirkliche flächendeckende Versorgung mit 5G gibt es bisher aber noch bei keinem der Mobilfunk-Betreiber in Deutschland. Die Telekom schreibt beispielsweise zum eigenen 5G Netzausbau (Stand Q4 2023):

Die Pläne der Telekom und der Autobahn GmbH verdoppeln die von der Bundesnetzagentur geforderte Verbesserung der Mobilfunkversorgung. Dabei profitiert die Zusammenarbeit von einer im Jahr 2020 beschlossenen Änderung des Bundesfernstraßengesetzes: Die Anpassung erlaubt den Bau von Mobilfunkmasten auch in der Anbauverbotszone 40 Meter rechts und links neben der Autobahn. Dementsprechend können die bundeseigenen Flächen der Autobahn GmbH nun verstärkt für den Mobilfunkausbau genutzt werden. Neue Masten können an Böschungen, auf Rastplätzen oder Bauhöfen gebaut werden. Damit werden Suche und Auswahl neuer Mobilfunkstandorte nicht nur beschleunigt, sondern auch stark vereinfacht.

Bis zum Ende des Jahres erfolgt die Auswahl von bis zu 75 weiteren, neuen Mobilfunkstandorten. Diese Zahl steigt bis Mitte des nächsten Jahres auf rund 200 neue Standorte an. Bis Ende 2024 sollen dann die Standorte aller 400 geplanten neuen Mobilfunkmaste entlang der Autobahn feststehen. Bisher sorgen entlang der Autobahnen in Deutschland etwa 6300 Mobilfunkmasten für mobiles Telefonieren und Surfen.

Wann die anderen Anbieter und vor allem die Discounter nachziehen werden, ist bislang noch offen. Dies wird auch davon abhängen, wann die Netzbetreiber Zugang zum eigenen 5G Netz bereit stellen. Es gibt aber mittlerweile Bewegung. So hat die Telekom inzwischen auch die Prepaid Tarife mit 5G frei geschaltet und damit kann man auch in diesem Bereich 5G Tarife mit 3GB Volumen oder 5 Gigabyte Prepaid Datenflatrates bekommen (mehr dazu bei den Prepaid Allnet Flat). Auch Vodafone bietet mittlerweile bei den Prepaid Tarifen 5G an.

Diese geringe Auswahl hat noch einen weiteren Nachteil: es gibt derzeit außerhalb des Prepaid Bereiches 5G Angebote nur mit langer Laufzeit. Man muss sich also mindestens 24 Monate an einen Anbieter binden und hat eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Handytarife mit kürzeren Laufzeiten und flexibleren Kündigungsmöglichkeiten gibt es derzeit leider noch nicht. Wer also nach Mobilfunk-Alternativen ohne Vertrag sucht, muss noch etwas warten. Dazu haben aktuell nur die teureren Handys und Smartphones 5G Zugang – mit günstigeren Modellen kann man technisch bisher noch nicht das 5G Netz nutzen. Das ist vor allem dann ein Problem, wenn man 5G Geschwindigkeiten nur testen möchte – das ist derzeit nur mit relativ hohem Aufwand möglich.

5G Ausbau Stand 2023
5G Ausbau Stand 2023

Wichtig: 5G Tarife benötigen 5G Smartphones

Wer 5G nutzen möchte, benötigt neben dem Tarif auch ein passendes Smartphone mit 5G Modem. Leider bieten noch nicht alle Geräte auf dem Markt diese Technik – vor allem im günstigeren Preisbereich bekommt man oft weiterhin nur 4G Geräten Es gibt mehrere Möglichkeiten, zu erkennen, ob ein Handy 5G unterstützt:

  • Auf der Verpackung oder im Handbuch In der Regel wird auf der Verpackung oder im Handbuch eines Handys angegeben, ob es 5G unterstützt. Das 5G-Logo ist in der Regel deutlich sichtbar.
  • In den technischen Spezifikationen Die technischen Spezifikationen des Handys können ebenfalls Auskunft darüber geben, ob es 5G unterstützt. In den technischen Spezifikationen wird in der Regel angegeben, welche Mobilfunkstandards das Handy unterstützt. Wenn 5G aufgeführt ist, unterstützt das Handy auch 5G.
  • In den Einstellungen des Handys Wenn Sie das Handy bereits in Betrieb haben, können Sie auch in den Einstellungen des Handys nachsehen, ob es 5G unterstützt. Öffnen Sie dazu die Einstellungen des Handys und suchen Sie nach der Einstellung „Netzwerk“ oder „Mobilfunk“. In dieser Einstellung sollte angegeben sein, ob das Handy 5G unterstützt.
  • In der Statusleiste des Handys Wenn das Handy 5G unterstützt, wird in der Statusleiste des Handys in der Regel ein 5G-Symbol angezeigt. Das Symbol sieht in der Regel wie eine Welle mit fünf Strichen aus.
  • In der App des Mobilfunkanbieters Wenn Sie Kunde eines Mobilfunkanbieters sind, können Sie auch in der App des Mobilfunkanbieters nachsehen, ob Ihr Handy 5G unterstützt. Öffnen Sie die App des Mobilfunkanbieters und suchen Sie nach der Einstellung „Geräte“ oder „Handy“. In dieser Einstellung sollte angegeben sein, ob Ihr Handy 5G unterstützt.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Handy 5G unterstützt, können Sie sich auch an den Kundenservice des Mobilfunkanbieters wenden.

Speedtest: 5G Tarife vs. Starlink

5G Vorteile im Überblick

Wer zu 5G Tarifen und Flatrates wechseln will, sollte wissen, was es für Vorteile hat, diesen neuen Netzstandard zu nutzen:

  • schnellere Verbindung: Die Geschwindigkeiten für die mobile Datenübertragungen werden durch 5G deutlich gesteigert und mit dieser Technik können Geschwindigkeit im Gigabit-Bereich erreicht werden. Damit werden in Zukunft ganz neue Anwendungen im mobilen Bereich möglich. Aktuell gibt es aber noch nicht die wirklich hohen Geschwindigkeiten, selbst in den besten Tests werden aktuell nur etwas mehr als 1GBit/s erreicht. Das liegt zum Teil auch daran, dass nicht immer 5G allein angeboten wird, sondern per DSS als Hybrid-Technik in Verbindung mit LTE. Man kann aber davon ausgehen, dass sich diese Verbindungsgeschwindigkeiten mit der Zeit noch deutlich erhöhen werden.
  • schnellerer Verbindungsaufbau:  Die Latenzen liegen bei 5G niedriger als bei LTE und sollen bei 5 Millisekunden liegen. Auf diese Weise können Verbindungen noch schneller aufgebaut werden. Die Datenübertragung startet damit schneller und auch damit wird die Geschwindigkeit beim Surfen erhöht.
  • mehr Geräte gleichzeitig aktiv: 5G ist dafür ausgelegt wesentlich mehr Endgeräte gleichzeitig aktiv halten zu können. Damit wird es möglich, mit vergleichbarer Infrastruktur deutlich mehr Handys und Smartphones oder auch IoT Geräte in einer Funkzelle zu verbinden. Überlastet Funkzellen (beispielsweise bei Großereignissen wie Fußballspielen) sollten damit der Vergangenheit angehören.
  • billiger zu betreiben: Der Energieverbrauch von 5G Funkzellen soll bei einem Bruchteil der aktuellen Werte liegen. Damit lassen sich 5G Bereich kostengünstiger betreiben – das ist natürlich vor allem für die Netzbetreiber interessant.

In Deutschland werden derzeit folgende 5G Frequenzen genutzt und je nach Band sind die Eigenschaften von 5G unterschiedlich:

  • 3,6 GHz: Dieses Frequenzband wird auch als C-Band bezeichnet und ist das wichtigste Frequenzband für 5G in Deutschland. Es bietet eine hohe Geschwindigkeit und Reichweite.
  • 2,1 GHz: Dieses Frequenzband wird auch als L-Band bezeichnet und ist gut für die Flächenabdeckung geeignet. Es bietet jedoch nicht so hohe Geschwindigkeiten wie das 3,6 GHz Band.
  • 700 MHz: Dieses Frequenzband wird auch als Sub-6 GHz Band bezeichnet und ist ebenfalls gut für die Flächenabdeckung geeignet. Es bietet jedoch nicht so hohe Geschwindigkeiten wie die beiden anderen Frequenzbänder.

Die Nutzung der einzelnen Frequenzbänder hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab. So wird das 3,6 GHz Band in der Regel in Städten und Ballungsräumen eingesetzt, wo eine hohe Geschwindigkeit benötigt wird. Das 2,1 GHz Band wird hingegen in ländlichen Regionen eingesetzt, wo eine gute Flächenabdeckung benötigt wird. Das 700 MHz Band wird ebenfalls in ländlichen Regionen eingesetzt, aber auch in Städten, um die Flächenabdeckung zu verbessern.

Die Bundesnetzagentur hat im Jahr 2019 eine Auktion für 5G Frequenzen in Deutschland durchgeführt. In dieser Auktion wurden Frequenzen im Bereich von 3,4 bis 3,7 GHz und im Bereich von 700 MHz versteigert. Die Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 haben in der Auktion Frequenzen für insgesamt 2,4 Milliarden Euro erworben.

Prinzipiell muss man allerdings sagen, dass die Vorteile gerade für Endkunden derzeit noch vergleichsweise gering sind. Auch die hohen Übertragungsraten machen sich im praktischen Einsatz kaum bemerkbar, da nur selten wirklich so viel Datenvolumen übertragen wird, dass diese Geschwindigkeiten einen Rolle spielen würden. Konkrete 5G Anwendungen, die sich über LTE nicht nutzen lassen, gibt es im Privatkunden-Bereich bisher auch noch nicht. 5G ist zum aktuellen Zeitpunkt daher vor allem für Technik-Fans interessant. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, dass für die Nutzung von 5G auch das Smartphone diese Technik unterstützen muss. Konkret muss ein passendes 5G Modem verbaut sein. Aktuell ist das vor allem bei den Topmodellen und den Geräten im Bereich der oberen Mittelklasse der Fall und diese Smartphones sind in der Regel als 5G-Versionen gekennzeichnet. Apple setzt beispielsweise seit dem iPhone 12 komplett auf 5G, daher erübrigt sich in dem Fall eine separate Kennzeichnung. Gleiches gilt für die Topmodelle von Samsung in der Galaxy S-Reihe und bei den Fold- und Flip-Modellen. Bei älteren Smartphones kann 5G aber noch ein Problem sein, denn viele Jahren wurden die Geräte als reine LTE Modelle ausgeliefert. Es gibt dann auch keine Möglichkeit, diese älteren Smartphones aufzurüsten – man muss früher oder später auf ein neueres 5G Modell wechseln, wenn man die neue Netztechnik nutzen möchte.

Für die Nutzung ist allerdings neben einem passenden Tarif und dem richtigen Netz auch ein Smartphone notwendig, dass 5G bereits unterstützt. Derzeit gibt es auf dem Markt nur wenige Modelle, die dies tatsächlich können und in der Regel sind es die Premiumgeräte, die 5G Anbindung haben. Man muss daher neben dem Tarif auch für die Smartphones richtig tief in die Tasche greifen, um 5G Verbindungen nutzen zu können. Man kann allerdings davon ausgehen, dass im Laufe der nächsten Jahre immer mehr 5G Smartphones auf den Markt kommen werden und dass auch die Preise sinken werden. Bis es 5G Geräte im Einsteiger-Bereich gibt, dürfte aber wohl noch einige Zeit vergehen.

Benötigt man neue APN Einstellungen für das 5G Netz?

APN Einstellungen sind die Zugangsdaten für das mobile Datennetz des jeweiligen Anbieters und damit eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung des mobilen Internets. In der Regel werden diese Daten direkt vom Anbieter direkt nach dem Einlegen der Simkarte aufs Handy geladen ohne dass die Nutzer etwas machen müssten. Das gilt auch bei eSIM Nutzung.

Das 5G Netz nutzt dabei die gleichen APN Daten wie die anderen Netze des jeweiligen Anbieters. Man benötigt also für die Nutzung von 5G keine neue Zugangsdaten und muss auch keine Änderungen vornehmen.

Gleichzeitig bleibt 4G und auch die anderen Netzstandards natürlich weiterhin als Fallback vorhanden. Man kann also einfach das 4G Netz nutzen, sollte kein 5G angeboten werden.

Video: 5G kurz erklärt

5G bei 1&1 United Internet – das plant der neue 5G Netzbetreiber

Bei der Versteigerung der 5G Netzbereiche hat neben Telekom, Vodafone und O2 auch 1&1 United Internet mitgesteigert. Das Unternehmen hat auch eine ganze Reihe von Frequenzbändern für 5G ersteigert und plant daher, ein eigenes Netz in diesem Bereich aufzubauen. Das bedeutet, dass es in absehbarer Zeit einen neuen 4. Netzbetreiber auf dem deutschen Markt geben wird. Das Unternehmen schreibt selbst zum Netzausbau:

Die 1&1 Mobilfunk GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der 1&1 AG, hat im August 2023 mit Vodafone eine weitreichende National Roaming-Vereinbarung geschlossen. Damit werden 1&1 Kundinnen und Kunden auch dort 5G nutzen können, wo während der Bauphase des neuen 1&1 Netzes noch keine eigene Versorgung gegeben ist. Technisch möglich ist die Bereitstellung von 5G-Roaming durch Vodafone ab 1. Juli 2024, spätestens aber ab 1. Oktober 2024. Bis dahin steht 1&1 National Roaming von Telefónica zur Verfügung, welches allerdings nur den 4G-Standard umfasst.

Um auch in der Übergangszeit zwischen dem bevorstehenden Start mobiler Dienste auf 4G-Basis (mit Telefónica-Roaming) und der ab Sommer 2024 geplanten Bereitstellung von 5G Roaming (durch Vodafone), marktfähige Tarife anbieten zu können, wird 1&1, wie bereits ad hoc am 2. August 2023 gemeldet, 5G-Neukunden übergangsweise mit Tarifen auf Basis von 5G MVNO-Vorleistungen von Vodafone versorgen. 4G Tarife wird 1&1 auf seinem Netz selbst produzieren, unter Verwendung des National Roaming von Telefónica.

Voraussetzung für diese übergangsweise geplante, gleichzeitige Bereitstellung von Tarifen auf Basis von 5G MVNO-Vorleistungen sowie von 4G Diensten im 1&1 Netz, ist die Verlängerung des von der Bundesnetzagentur bis Ende 2023 erlaubten, parallelen Vertriebs. Die diesbezügliche Entscheidung der Bundesnetzagentur wird nunmehr im November 2023 erwartet. 1&1 wird diese Entscheidung abwarten und ab Dezember 2023 (bisher geplant September) mobile 4G Dienste im eigenen Netz, sowie zusätzlich übergangsweise bis Sommer 2024 5G Tarife auf Basis von Vodafone MVNO-Vorleistungen anbieten.

Das Unternehmen rechnet damit, dass man wohl erst im Laufe des Jahres 2022 mit dem Netzausbau im 5G Bereich beginnen wird und auch erst dann werden wohl passende 5G Tarife und Handy Flatrates angeboten werden. Es ist daher auch noch nicht klar, wie genau die zukünftigen Tarifen aussehen werden. Allerdings orientiert sich 1&1 derzeit preislich immer etwas unter den Angeboten der Netzbetreiber – das wird man sicher auch bei 5G so fortsetzen.

5G Nachteile – gibt es gesundheitsschädliche Auswirkungen?

Im Zusammenhang mit dem 5G Aufbau und Ausbau gibt es immer wieder auch Bedenken hinsichtlich der Auswirkung auf die Gesundheit. Dabei gelten auch für 5G die bekannten Grenzwerte für die Belastung der Bevölkerung.

Das Bundesamt für Strahlenschutz geht davon aus, dass die aktuellen Grenzwerte auch mit 5G sicher sind:

Innerhalb der gültigen Grenzwerte für Mobilfunksendeanlagen und bei Einhaltung der im Rahmen der Produktsicherheit an Mobiltelefone gestellten Anforderungen gibt es demnach keine bestätigten Belege für eine schädigende Wirkung des Mobilfunks.

Es gibt allerdings auch noch Bereiche, in denen keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen, vor allem aufgrund von zusätzlichen 5G Antennen und allgemein den Auswirkungen auf Kinder und im Langzeitbereich.

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages schreibt dazu in einer Auswertung:

Auch nach zahlreichen Untersuchungen zu gesundheitlicher Risiken des Mobilfunks sind die Unsicherheiten hinsichtlich möglicher Gefahren für den Menschen nicht ausgeräumt. Trotz der umfangreichen Untersuchungen konnte bisher kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Mobilfunk und den gesundheitlichen Auswirkungen bestätigt werden. Die zuständigen öffentlichen Stellen sehen weiterhin Forschungsbedarf.

Prinzipiell gilt dies aber für den gesamten Bereich Mobilfunk. Durch die Einführung von 5G hat sich daran recht wenig geändert.

5G und LTE

5G ist die Weiterentwicklung von LTE und baut in Teilen darauf auf, allerdings sind die Standard soweit getrennt, dass man unterschiedliche Technik braucht um die jeweiligen Netze nutzen zu können.

Die Telekom schreibt zu 5G und dessen Abgrenzung zu LTE:

LTE kann im einfachen Betrieb eine Bandbreite bis zu 150 Mbit/s erzeugen. In Städten sind sogar bis zu 300 Mbit/s möglich. Diese Bandbreite ist praktisch für den schnellen Download von größeren Datenmengen. Die Einführung von 5G wird nicht das Ende von LTE bedeuten, sondern eine Weiterentwicklung zusätzlich zum bestehenden Netz. Durch den parallelen Betrieb beider Technologien können zukünftig größere Kapazitäten und schnellere Netzgeschwindigkeiten bedient werden.

Die Trennung zwischen den beiden Netzstandard bedeutet dabei auch, dass Techniken wie VoLTE nicht für 5G gelten. Wenn zukünftig also Gespräche über 5G geführt werden sollen, wird wohl eine neue Technik in diesem Zusammenhang benötigt. Die aktuellen VoLTE Handy Flatrates ermöglichen dies leider noch nicht.

Mittelfristig wird es 5G und LTE nebeneinander geben, denn auch in den nächsten Jahren werden weiterhin vielen Handys und Smartphones auf den Markt kommen, die gar kein 5G können. Daher wird LTE nach wie vor gebraucht um auch diese Geräte mobil verbinden zu können. Die Anbieter bereits sich allerdings darauf vor, 3G nach und nach abzuschalten und diese Frequenzbereiche für 5G zu nutzen.

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