Handytarife Vergleich – die besten Verträge und Flatrate für Smartphones – Der Vergleich von Handytarife ist in den letzten Jahren weniger komplex geworden. Es gibt mittlerweile fast nur noch Allnet Flat auf dem deutschen Markt und daher haben die Mobilfunk-Tarife fast alle kostenlosen Gespräche, SMS und eine Internet-Flatrate. Dafür sind aber einige neue Merkmale mit dazu gekommen: 5G ist bei vielen Handytarifen verfügbar, es gibt eSIM Angebote, Flatrates mit und ohne VoLTE und einige neue Anbieter sind ebenfalls auf dem Markt. Dazu wurden vielen Tarife inzwischen mit extra Sim Karten erweitert und auch Partnerkarten erleben gerade ein Comeback.

Insgesamt ist der Marktüberblick daher nach wie vor nicht einfach und man findet auch mit Vergleichen nicht immer den günstigsten Tarif. Daher haben wir hier die aktuellen Handytarife auf dem deutschen Markt zusammengestellt und man kann sie nach den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen zusammenstellen.

Im Vergleich der Smartphone Tarife sind nur Handytarife selbst zusammengestellt. Wer noch ein Handy oder Smartphone dazu benötigt, sollte diesen Vergleich nutzen.

Handytarife Vergleich – die besten Verträge und Flatrate für Smartphones

Die günstigsten Handytarife im Vergleich gibt es aktuell ab 5 Euro, (aktionsweise sind auch Angebote im Bereich von 3 Euro Grundgebühr verfügbar). die billigsten Allnet Flat sind ab etwa 7 bis 10 Euro monatlicher Grundgebühr zu haben. Je nachdem, welche Leistung man benötigt, kann es aber auch deutlich teurer werden. So zahlt man für 5G Tarife bisher noch vergleichsweise viel Geld und die teuersten Handytarife auf dem Markt sind derzeit die Angebote mit unbegrenztem Datenvolumen und viel Speed. O2 hat zwar einige diese Verträge im Preis gesenkt, dafür sind sie aber auch deutlich langsamer als andere Angebote. Hier sollte man beim Vergleichen die Details zum Speed und den maximalen Geschwindigkeiten beachten. Wer sich unsicher ist, sollte zu Prepaid Allnet Flat greifen. Diese haben generell kurze Laufzeiten und es wird nur dann die Flat gebucht, wenn auch Guthaben auf der Prepaidkarte vorhanden ist. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Handyverträge, die ohne Anschlusspreis auskommen. Man kann also auch an dieser Stelle sparen.

Für Power-Nutzer gibt es mittlerweile auch viele Mobilfunk-Tarife im Vergleich, die unbegrenztes Datenvolumen bieten. Damit kann man ohne Limit surfen und auch bei großen Datenmengen gibt es keine Drosselung der Geschwindigkeit. Unbegrenzte Tarife sind aber nach wie vor sehr teuer oder langsam und daher sollte man prüfen, ob man wirklich so viel Datenvolumen benötigt oder ob eine größere Flat (mit Limit) eventuell auch bereits ausreicht. Wer testen will, sollte Angebote mit unbegrenztem Datenvolumen nutzen, die nur eine kurze Laufzeit haben. Stellt sich dann heraus, dass man das viele Datenvolumen doch nicht komplett braucht, kann man auch flexibel wieder wechseln ohne lange an einen Handyvertrag gebunden zu sein.

Handytarife mit oder ohne Vertrag – immer eine Nutzungsfrage

Auf dem Markt gibt es derzeit unterschiedliche Angebote. Viele Handytarife kann man sowohl mit 24 Monaten Laufzeit als auch mit einem Monat Kündigungsfrist buchen, andere stehen nur mit 24 Monaten Laufzeit zur Verfügung. Prinzipiell gilt dabei natürlich: je schneller man einen Handytarif auch wieder kündigen kann, um so besser. Dann kann man flexibel wechseln falls es Probleme mit dem Anbieter geben sollte oder man feststellt, das der Tarif oder das Netz doch nicht so gut passt. Dazu sinken derzeit die Mobilfunk-Preise nach wie vor – wer sich lange an einen Handyvertrag bindet kann also unter Umständen nicht wechseln, wenn es neue billigere Angebote gibt.

Schwieriger wird es, wenn es die Lieblingstarif nur mit langer Laufzeit gibt. Das ist beispielsweise bei den originalen Handytarifen von Telekom und Vodafone der Fall. Beide Unternehmen bieten keine Tarife ohne Vertrag an. Verbraucher müssen sich in diesem Fall also entscheiden: braucht man die Leistungen wirklich und gibt es keinen anderen Ersatz auf dem Markt, dann muss man wohl oder übel die langen Laufzeiten akzeptieren.

Dazu lohnt es sich ab und auch auch nachzurechnen. Einige Sonderaktionen gibt es nur dann, wenn man Handyverträge mit langen Laufzeiten akzeptiert und dann sollte man prüfen, wie groß der Unterschied zwischen Tarifen mit und ohne Vertrag wirklich ist und ob die zusätzliche Flexibilität es vielleicht wert ist, auf die Sonderaktion zu verzichten. Keine Auswahl bei den Laufzeiten gibt es, wenn man sich im Vergleich für einen Handytarif mit Smartphone entscheidet. Dann gibt es IMMER lange Laufzeiten von mindestens 24 Monaten und man hat keine andere Wahl.

Inzwischen wurde aber dieser Bereich etwas kundenfreundlicher gestaltet. Ein Teil der Eckpunkte des Verbraucherministeriums wurden umgesetzt und damit sind Verträge mit langen Laufzeit von bis zu 24 Monaten zwar weiterhin möglich, aber danach gibt es keine Verlängerung um ein Jahr mehr. Stattdessen wandeln sich Tarife nach den 24 Monaten in monatlich kündbare Angebote um. Man hat nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit also IMMER einen Tarif mit kurzer Laufzeit und das ist deutlich verbraucherfreundlicher als vorher. Diese Neuerung betrifft alle Handytarife im Vergleich und ist daher unabhängig vom gewählten Handy-Netz oder auch vom Mobilfunk-Anbieter.

Mehrere Sim Karte zum Handytarif: MultiSIM

MultSIM Tarife und Flatrates sind derzeit auf dem Vormarsch. Im Handytarife Vergleich gibt es daher auch die Möglichkeit gezielt nach Mobilfunk-Tarifen mit mehreren Sim zu suchen. Diese Tarifform hat gleich mehrere Vorteile.

  • nur ein Vertrag, der für mehrere Geräte gleichzeitig genutzt werden kann – damit auch nur einmal Bürokratie und eine monatliche Grundgebühr. MultiSIM Lösungen sind damit vergleichsweise einfach und übersichtlich. Es gibt auch nur eine Rechnung für den gesamten Vertrag.
  • Simkarten müssen nicht mehr gewechselt werden, sondern es gibt jeweils eine Simkarte für jedes Gerät. Das schont die Technik. Noch besser sind MultiSIM Angebot, wenn auch eSIM unterstützt wird. Dann kann man die Tarife direkt auf die jeweiligen Geräte laden und braucht keine Plastik Sim Karten mehr (die schnell verloren gehen können).
  • Telefonie und Datendienste können nebeneinander genutzt werden. Man kann daher mit einem Gerät telefonieren und mit dem anderen Surfen oder SMS schreiben
  • Man kann von allen Geräten aus auf die Mailbox zugreifen und damit muss man nicht immer zum Hauptgerät wechseln

Teilweise bekommt man MultiSIM auch bereits kostenfrei zum Tarif dazu, vor allem die Discounter berechnen die Gebühren für weitere Sim Karten aber oft extra. Nicht verwechseln sollte man MultiSIM Tarife mit Zusatzkarten. Bei Zusatzkarten werden neue Tarife dazu gebucht, die zwar zusammen abgerechnet werden, aber eine eigene Rufnummer haben (und meistens auch deutlich höhere Zusatzkosten).

Handytarife mit oder ohne Smartphone – was ist zu empfehlen?

Die Wahl zwischen einem Handyvertrag mit Smartphone und einem freien Gerät hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Ihrem Budget, Ihrem Nutzungverhalten und Ihren langfristigen Plänen. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile.

Wann lohnt sich ein Tarif mit Smartphone?

  • Günstiger Einstieg: Wenn Sie ein neues Smartphone möchten und gleichzeitig einen neuen Vertrag abschließen, können Sie oft von attraktiven Angeboten profitieren. Die Kosten für das Gerät werden auf die monatlichen Raten verteilt, was die Anfangsinvestition senkt.
  • Komfort: Sie erhalten Handy und Vertrag aus einer Hand und müssen sich nicht um die Einrichtung kümmern.
  • Bundles: Viele Anbieter bieten attraktive Bundles mit zusätzlichen Leistungen wie Streaming-Diensten oder Smartwatches an.

Wann lohnt sich ein freies Gerät?

  • Flexibilität: Sie sind nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden und können Ihren Tarif jederzeit wechseln.
  • Aktuelle Modelle: Sie können das neueste Modell wählen, ohne auf die Auswahl des Anbieters beschränkt zu sein.
  • Keine Vertragsbindung: Sie sind nicht an eine Mindestlaufzeit gebunden und können das Gerät jederzeit verkaufen oder weitergeben.

Tabelle: Vergleich Handyvertrag mit Smartphone vs. freies Gerät

KriteriumHandyvertrag mit SmartphoneFreies Gerät
KostenGünstiger Einstieg durch Ratenzahlung, oft attraktive BundlesHöhere Anfangsinvestition, aber möglicherweise günstigere monatliche Kosten
FlexibilitätWeniger flexibel durch VertragsbindungHöhere Flexibilität bei Tarifwechsel und Gerätewahl
AuswahlAuswahl an Geräten und Tarifen oft eingeschränktGroße Auswahl an Geräten und Tarifen
KomfortEinfache Abwicklung, alles aus einer HandMehr Aufwand bei der Einrichtung
Handytarife Vergleich mit und ohne Smartphone
Handytarife Vergleich mit und ohne Smartphone

5G Handytarife und Flatrates – der aktuelle Stand

Netzkarten nach Anbieter

Eplus gibt es als Netzbetreiber nicht mehr, dieses Netz wurde mit O2 fusioniert. Mit 1&1 United Internet wird es im 5G Bereich aber einen neuen Betreiber geben (wohl ab 2021).

Der 5G-Ausbau in Deutschland ist in den letzten Jahren stark vorangeschritten. Mittlerweile haben die großen Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica ein dichtes 5G-Netz aufgebaut. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung hat bereits Zugang zu einem 5G-Netz. Die genaue Abdeckung kann je nach Anbieter und Region variieren, aber insgesamt ist Deutschland gut versorgt.

  • 5G gibt es bisher in erster Linie bei den großen Netzbetreibern. 1&1 baut derzeit ein eigenes 5G Netz auf, bietet aber vorerst die Tarife mit 5G im O2 Netz an. Die Umschaltung auf das eigene Netz soll bis 2025 erfolgen. Bei Drittanbieter und Discounter gibt es dazu selten 5G und wenn dann oft auch nur langsame Angebot. Dafür sind mittlerweile auch die ersten Prepaid Angebote mit 5G gestartet. Der Handytarife Vergleich mit 5G wird also komplexer.
  • Die Telekom bietet derzeit bei 5G Netz die beste Netzabdeckung. Im D1 Netz der Telekom hat man daher derzeit die besten Chancen, 5G auch wirklich nutzen zu können. Allerdings haben auch Vodafone und Telefónica (o2) in den letzten Jahren stark in den Ausbau ihrer 5G-Netze investiert. Sie bieten ebenfalls eine gute Netzabdeckung und hohe Geschwindigkeiten.
  • Für die Nutzung von 5G sind entsprechende Handys und Smartphones notwendig. Bisher können nur die neusten Topmodelle 5G und vor allem bei den preisgünstigeren Geräten gibt es keine Auswahl. Ein Handytarif mit 5G lohnt daher nur, wenn man auch bereits ein passendes Handy hat oder auf ein Smartphone mit 5G wechselt.

Insgesamt lohnt sich die Nutzung von 5G aktuell daher nur, wenn man ein einem Ausbaugebiet wohnt und auch dann nur, wenn man wirklich extrem viel Internet nutzt. Auf der anderen Seite ist 5G derzeit bei Telekom und Vodafone kostenfrei mit dabei – wer ohnehin diese Tarif haben möchte, bekommt es daher einfach so mit dazu. In den kommenden Jahren wird sich der Ausbau dazu vervielfachen – dann macht 5G für mehr und mehr Nutzer Sinn.

5G Ausbau Stand 2023
5G Ausbau Stand 2023

Probleme mit dem Handytarif? Diese Stellen können helfen!

Wenn es Probleme mit dem Handyvertrag gibt – sei es wegen schlechter Netzabdeckung, fehlerhafter Rechnungen, Vertragslaufzeiten oder unerwarteter Kosten – stehen verschiedene Anlaufstellen zur Verfügung, um Hilfe zu erhalten und Lösungen zu finden. Der erste Schritt sollte immer der Kontakt zum Kundenservice des jeweiligen Mobilfunkanbieters sein. Die meisten Anbieter bieten eine Service-Hotline, ein Kontaktformular auf ihrer Website sowie eine persönliche Servicewelt oder App, über die man Anliegen direkt einreichen kann. Hier lassen sich Störungen melden, Rechnungen prüfen oder Tarifoptionen anpassen. Wichtig ist, das Problem möglichst genau zu schildern und gegebenenfalls Screenshots oder Dokumente beizufügen, um die Bearbeitung zu erleichtern.

Wenn der Kundenservice nicht weiterhilft oder keine zufriedenstellende Lösung bietet, kann man sich an die Verbraucherzentrale wenden. Diese bietet rechtliche Beratung und informiert über Rechte bei Vertragsproblemen, etwa bei unzulässigen Kündigungsfristen, versteckten Kosten oder mangelhafter Leistung. Die Verbraucherzentralen sind bundesweit vertreten und bieten sowohl persönliche Beratung als auch Online-Hilfe an. In vielen Fällen können sie auch bei der Formulierung von Beschwerden oder bei der Einleitung rechtlicher Schritte unterstützen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Bundesnetzagentur, insbesondere wenn es um technische Probleme, Rufnummernmitnahme oder unerlaubte Werbeanrufe geht. Die Bundesnetzagentur nimmt Beschwerden entgegen und kann bei Verstößen gegen Telekommunikationsgesetze eingreifen. Auf ihrer Website gibt es spezielle Formulare für Beschwerden zu Mobilfunkverträgen, Störungen oder Vertragsverletzungen. Auch bei Problemen mit der Netzqualität oder bei Verdacht auf unlautere Geschäftspraktiken kann die Bundesnetzagentur aktiv werden.

Bei wiederholten oder schwerwiegenden Problemen mit dem Anbieter – etwa wenn Leistungen dauerhaft nicht erbracht werden oder der Kundenservice nicht erreichbar ist – kann unter bestimmten Umständen ein Sonderkündigungsrecht bestehen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, alle Vorgänge schriftlich zu dokumentieren: Gesprächsverläufe, E-Mails, Störungsmeldungen und Reaktionszeiten. Diese Dokumentation kann später hilfreich sein, wenn man rechtliche Schritte einleiten oder sich an eine Schlichtungsstelle wenden möchte.

Für rechtliche Unterstützung kann man sich auch an einen Fachanwalt für Telekommunikationsrecht wenden oder eine Rechtsberatung über die Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen. Einige Versicherungen bieten telefonische Erstberatung oder übernehmen die Kosten für eine außergerichtliche Einigung.

Zusätzlich gibt es Online-Plattformen wie Smartkündigen oder Vertragscheck-Dienste, die bei der Kündigung oder beim Anbieterwechsel helfen. Sie bieten oft auch Vorlagen für Beschwerden oder Kündigungsschreiben und informieren über Fristen und rechtliche Rahmenbedingungen.

Insgesamt gilt: Je früher man aktiv wird und je klarer das Problem kommuniziert wird, desto höher sind die Chancen auf eine schnelle und faire Lösung. Wer seine Rechte kennt und die richtigen Stellen kontaktiert, kann sich gegen unfaire Vertragsbedingungen oder mangelhaften Service erfolgreich zur Wehr setzen.

Original von: 28. Juli 2025 | Letztes Update: 5 Monaten ago von Bastian Ebert